Warum zur Magenspiegelung?

Einen Schlauch in den Hals gesteckt bekommen? Schon der Gedanke daran löst bei vielen Menschen Angst, Panik oder gar einen Würgereiz aus. Ganz klar – eine Magenspiegelung lässt niemand gern über sich ergehen. Dabei ist die Untersuchung gar nicht so schlimm, wie gängige Vorurteile es häufig vermuten lassen. Auch dank modernster Technik wird die Magenspiegelung immer angenehmer.

Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) ermöglicht die Untersuchung von Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm und oberen Dünndarm und kann ambulant durchgeführt werden. Dazu wird ein flexibler Schlauch - das Endoskop - über den Mund in die Speiseröhre eingeführt. Am Ende des Schlauches befindet sich eine Kamera, die an einen Monitor angeschlossen wird und die Bilder aus unserem Inneren aufnimmt.



Die Untersuchung dient unter anderem dem Ausschluss von bösartigen Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts (z.B. Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs), sowie dem Nachweis von entzündlichen Veränderungen des Magen (Gastritis), Infektionen, Magengeschwüren oder inneren Blutungen. Veränderungen lassen sich nicht nur erkennen, sondern zum Teil auch direkt beheben.

Die Magenspiegelung ist anders als z.B. eine Darmspieglung keine Krebsvorsorgeuntersuchung. Sie wird nur bei anhaltenden Beschwerden durchgeführt und dient dann aber auch der Krebsfrüherkennung.